Baumabholzung

Alterab 5 Jahren
Anpassungen notwendig fürKinder/Jugendliche mit Mobilitätseinschränkungen
ZielSpielerische Wissensvermittlung Treibhausgase & Relevanz Bäume
Dauer15 Min
Materialkeines

Beschreibung

Bäume und Pflanzen sind für unser Klima wahnsinnig wichtig, weil sie durch Photosynthese CO2 abbauen und in Sauerstoff umwandeln. Der Mensch holzt in den letzten Jahren aber immer mehr Bäume ab, zum Beispiel im Regenwald. Was dadurch passieren kann zeigt dieses Spiel. Es werden zwei Teilnehmer:innen ausgewählt: Ein:e Baumpflanzer:in und ein:e Abhzolzer:in.  Der:Die Baumpflanzer:in tippt die Kinder an und sie werden an Ort und Stelle zu Bäumen (versteinern). Der:Die Abholzer:in „schneidet die Bäume um“, indem er:sie durch die Füße durchkrabbelt. Die Bäume können sich nicht wehren. Fügt man immer mehr Abholzer:innen hinzu, werden immer mehr Bäume gefällt und bald wird es keine Bäume mehr geben!

Noch einfacher (aber inhaltlich ein bisschen weniger detailliert), ist diese Variante: Die Kinder werden nur in Bäume und Treibhausgase eingeteilt. Die Bäume müssen die Treibhausgase einfangen, bis bestenfalls keine mehr übrig sind. Je mehr Bäume es gibt, desto besser für die Umwelt. Wenn aber nur wenige Kinder als Bäume eingeteilt werden, ist es deutlich schwieriger die Treibhausgase zu bekämpfen. So ist das Thema Abholzung leicht erklärt.

Inklusionstipps

Damit das Spiel für alle Kinder gut zugänglich ist, kann die Intensität der Bewegung angepasst werden. Statt schnellen Laufens kann langsam gegangen oder im Krabbeln gespielt werden, um Überforderung zu vermeiden und Unterschiede in der Beweglichkeit auszugleichen. Für Kinder mit körperlichen Einschränkungen oder im Rollstuhl können feste Baumplätze gewählt werden, sodass sie als Bäume durch Gesten oder Armbewegungen teilnehmen können. Das „Fällen“ und „Pflanzen“ der Bäume sollte klar geregelt und sanft erfolgen, etwa durch Antippen oder Zeigen, um Sicherheit zu gewährleisten. Klare Rollen und einfache, wiederholte Regeln unterstützen Kinder mit ADHS oder im Autismus-Spektrum und helfen, das Spiel überschaubar zu halten. Für Kinder mit intellektueller Beeinträchtigung ist es hilfreich, die Regeln sehr einfach zu halten, nur wenige Rollen einzuführen und das Spiel zunächst mit wenigen Kindern vorzuspielen. Wiederholungen, Vormachen und kurze Spielrunden erleichtern das Verständnis. Für gehörlose oder hörbeeinträchtigte Kinder können alle Anweisungen vorgemacht oder visuell unterstützt werden. Auch für nonverbale Kinder ist das Spiel gut geeignet, da es ohne Sprache auskommt und über Bewegung, Zeigen und Rollenverständnis funktioniert. Vor Spielbeginn sollte gemeinsam besprochen werden, dass Berührungen respektvoll und nur im vereinbarten Rahmen stattfinden.